Geschichte

Ein denkwürdiges Denkmal
Ende des 19. Jahrhunderts griff die Tuberkulose in Berlin um sich. Besonders betroffen waren die Arbeiter, die oft in engen und feuchten Wohnungen lebten. Ein Medikament war noch in weiter Ferne, die Kosten aber kaum noch zu tragen. Deshalb entschied sich die Landversicherungsanstalt (LVA), eine Heilstätte für Arbeiter in den Kiefernwäldern bei Beelitz zu bauen. Die Architekten Julius Boethke und Heino Schmieden sowie Fritz Schulz schufen hier zwischen 1902 und 1930 rund um die Sanatorien und Lungenheilstätten eine autarke Stadt mit zum Teil herrschaftlich anmutenden Gebäuden und bahnbrechender Technik. Bis zu 1.200 Patienten konnten dort erleben, was ihnen sonst kaum zugänglich war: Hygiene, Waldluft, Sonne, Wohlbefinden. Nach dem 2. Weltkrieg nutzte das russische Militär das Gelände, bis es 1994 wieder an die LVA zurückging. Mit der Übernahme durch die KW-Development GmbH haben die Beelitz-Heilstätten nun nach einer Reihe von Besitzerwechseln wieder eine vielversprechende Perspektive.

Lage

Außerhalb, nicht außen vor
Beelitz-Heilstätten liegt etwa 40 km südwestlich von Berlin in Brandenburg – und ist bestens angebunden: Mit dem Regionalzug RE7 fahren Sie bis zum Bahnhof Beelitz-Heilstätten. Auch mit dem Pkw ist das Gelände über die A9, Ausfahrt Beelitz-Heilstätten, gut erreichbar.

Die Veranstaltungsräume verfügen über barrierefreie Zugänge.

Beelitz-Heilstätten
Straße nach Fichtenwalde 3 
14547 Beelitz-Heilstätten

Anfahrt

Lageplan